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Unsere inhaltliche Struktur

Die Aufgaben der Bäckerfachvereine gliedern sich in den

fachlichen Bereich – geselligen Bereich – öffentlichen Bereich

 

Der fachliche Bereich
Die fachliche Unterstützung und Förderung seiner Mitglieder und des Berufsnachwuchses stellt eine zentrale Aufgabe der Bäckerfachvereine dar. Erfahrene Fachvereinler bereiten die Lehrlinge vielorts praktisch und theoretisch auf die Zwischen- bzw. Gesellenprüfung vor. Diese ergänzende Unterweisung zum Berufsschulunterricht und zur betrieblichen Ausbildung hat schon zu manchem spürbaren Erfolg geführt. Den Gesellen werden zur Fortbildung Garnier-, Flechtgebäck-, Feingebäck-, Marzipan-, Brotkurse usw. angeboten. Von Zeit zu Zeit beteiligen sich die Fachvereine auch an Leistungsschauen wie z.B. auf der IBA. Die mit zahlreichen Schaustücken gefüllten Ausstellungsvitrinen sind stets eine besondere Attraktion.

Der gesellige Bereich
Der gesellige Bereich kommt bei keinem Bäckerfachverein zu kurz. Er soll den Zusammenhalt und das Zusammengehörigkeitsgefühl fördern. Zu den größeren und kleineren geselligen Veranstaltungen gehören Festabende, Grillfeste, Stammtische, Kegelveranstaltungen oder Wanderungen mit Freunden und Familien. Sehr aktiv zeigen sich die Fachvereinler auch im sportlich- und geselligen Bereich, z.B. wenn die Fußballmannschaften der Bäckerfachvereine gegeneinander oder gegen befreundete Handwerke antreten.

Der öffentliche Bereich
Eine wichtige Aufgabe nehmen die Bäckerfachvereine im berufsstands- und gesellschaftspolitischen Bereich wahr. Hier werden die Weichen für das Handwerk gestellt, hier sollten wir vertreten sein. Selbstverständlich bieten wir Fachvereinsmitgliedern, die bereit sind, solche verantwortungsvollen Ehrenämter zu übernehmen, unsere Unterstützung: In Rhetorikkursen (die Kunst der freien Rede) werden Interessierte Mitglieder geschult , um bei Vorträgen und Diskussionen bezüglich berufsstands- und gesellschaftspolitischer Fragen mitreden und mitdiskutieren zu können. In Zukunft sollten sich die Bäckerfachvereine verstärkt darum bemühen, dass auch in den Vereinen entsprechende Kurse und Seminare abgehalten werden, wie dies für die Meisterorganisation mit Erfolg an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk in Weinheim geschieht.

Dem Nachwuchs, der über ein fundiertes Wissen verfügt, muss die Angst genommen werden, sich zu Wort zu melden. Die Angst, sich nicht richtig artikulieren zu können, wird mit dem Besuch entsprechender Rhetorikkurse nach und nach schwinden. Hiervon profitieren die Fachvereine und ihre Mitglieder. Entsprechend geschult fällt es leichter, sich für verantwortungsvolle Aufgaben bereit zu erklären. Zu diesen wichtigen Aufgaben gehört auch dafür zu sorgen, dass bei der Wahl des Gesellenausschusses Fachvereinsmitglieder in dieses Gremium gewählt werden. Für den Gesellenausschuss ist eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Innung sehr wichtig. Der Vorsitzende dieses Ausschusses ist Mitglied im Innungsvorstand und wohnt allen Vorstandssitzungen bei.

Aber auch in weiteren Ausschüssen ist die Mitarbeit der Fachvereinler zu begrüßen, denke man nur an den Gesellenprüfungsausschuss, den Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten oder die Position des unselbstständigen Meisters im Meister- Prüfungsausschuss.